Schüsse am Aarauer Rave: Grossaufgebot der Einsatzkräfte
Mehrere Menschen verletzt & Tote – Hintergründe und Täterschaft noch unklar

- 30. August 202630. August 2026
Grosse Fahndung nach Schüssen in Aarau läuft weiter – Medienkonferenz angekündigt

Symbolbild: open AI 🔴 UPDATE: Eine Tote – landesweite Fahndung nach Täterschaft
Nach den tödlichen Schüssen am Aarauer Rave ist die Täterschaft weiterhin flüchtig. Eine 22-jährige, in der Schweiz wohnhafte Italienerin erlag noch vor Ort ihren Verletzungen. Vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren wurden verletzt und befinden sich im Spital. Laut Polizei schwebt niemand in Lebensgefahr.
Die Kantonspolizei Aargau fahndet weiterhin landesweit nach dem oder den Schützen. Wer hinter der Tat steckt und ob es sich um eine oder mehrere Personen handelt, ist weiterhin unbekannt. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass sich die Täterschaft nicht mehr in Aarau befindet. Eine weitere Gefahr für die Bevölkerung schliesst sie nach aktuellem Ermittlungsstand aus.
Drei Hypothesen stehen im Zentrum der Ermittlungen: Die Behörden prüfen einen Terroranschlag, einen Amoklauf sowie eine kriminelle Tat – beispielsweise eine Auseinandersetzung oder Abrechnung im Milieu. Das Motiv ist weiterhin offen. Die Polizei geht derzeit von Zufallsopfern aus.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde an zwei verschiedenen Orten im Schachen geschossen. Die Ermittler fanden Patronenhülsen von zwei verschiedenen Kalibern. Dabei handelt es sich um Pistolenmunition sowie Munition einer Langwaffe, etwa eines Sturmgewehrs. Die Polizei spricht von einer «grösseren Anzahl von Schüssen».
Zum Zeitpunkt der Schüsse war der «Aarau Rave VOL. 7» bereits weitgehend beendet. Nach Angaben der Polizei befanden sich vermutlich noch rund hundert Personen auf dem Gelände. Mehr als hundert Besucherinnen und Besucher wurden anschliessend in einer Turnhalle befragt.
Auch die deutsche Polizei beteiligt sich an der Fahndung. Dabei handelt es sich laut den Behörden um die übliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Für Angehörige und Augenzeugen hat die Kantonspolizei Aargau eine Info-Linie eingerichtet: 062 835 62 62. Personen, die Fotos oder Videos vom Vorfall besitzen, werden gebeten, diese den Ermittlern zur Verfügung zu stellen.
Stand: 30. August 2026, Abend. Die Ermittlungen und die landesweite Fahndung laufen weiter.
- 30. August 202630. August 2026
Schüsse in Aarau: 22-Jährige stirbt – Info-Line für Angehörige und Augenzeugen

Bild: Archivbild aarauer-rave.ch Die Kantonspolizei Aargau hat neue Angaben zu den Opfern veröffentlicht: Bei den nächtlichen Schüssen in Aarau wurden sechs Personen betroffen. Eine 22-jährige Frau erlag noch vor Ort ihren Verletzungen.
Vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren befinden sich mit leichten bis schweren Verletzungen im Spital. Alle Opfer haben ihren Wohnsitz in der Schweiz.
Für Angehörige und Augenzeugen hat die Kantonspolizei Aargau eine Info-Line eingerichtet: 062 835 62 62.
Aktuelle Informationen der Kantonspolizei Aargau | Berichterstattung von Blick
- 30. August 202630. August 2026
Schüsse am Aarauer Rave: Ein Todesopfer und fünf Verletzte

Nach vorläufigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Aargau ist bei den nächtlichen Schüssen im Aarauer Schachen eine Person ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft; Motiv und genaue Umstände sind weiterhin unklar.
Die Schüsse fielen im Umfeld des «Aarau Rave» auf der Pferderennbahn im Schachen. Weitere Informationen folgen.