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Bevölkerungswachstum 2025 leicht verlangsamt

BFS veröffentlicht definitive Ergebnisse zur Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungswachstum
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Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist 2025 auf 9'127'100 Personen gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit hat sich das Bevölkerungswachstum weiter verlangsamt: 2024 betrug es noch 1,0 Prozent, 2023 sogar 1,7 Prozent.

Die definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen, dass vor allem die internationale Migration für das weitere Bevölkerungswachstum verantwortlich war. Gleichzeitig gingen die Einwanderungen zurück und die Auswanderungen nahmen zu.

Weniger Zuwanderung, mehr Auswanderung

Der internationale Wanderungssaldo sank 2025 von 82'800 auf 70'400 Personen. Das entspricht einem Rückgang von 14,9 Prozent. Trotzdem entfielen rund 92 Prozent des gesamten Bevölkerungswachstums auf den Wanderungssaldo. Die übrigen rund 8 Prozent resultierten aus dem Geburtenüberschuss.

Insgesamt wanderten 2025 rund 204'300 Personen in die Schweiz ein. Davon waren 181'300 ausländische und 23'000 schweizerische Staatsangehörige. Gleichzeitig registrierte das BFS 133'800 Auswanderungen.

Die Zahl der Einwanderungen ging gegenüber 2024 um 3,9 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg die Zahl der Auswanderungen um 3,1 Prozent.

Ausländische Bevölkerung wächst stärker

Von den 9'127'100 Personen in der ständigen Wohnbevölkerung waren Ende 2025 rund 6'599'000 Schweizerinnen und Schweizer. Das entspricht 72 Prozent. Die ausländische Wohnbevölkerung umfasste 2'528'100 Personen oder 28 Prozent.

Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer stieg innerhalb eines Jahres um 27'900 Personen beziehungsweise 0,4 Prozent. Die ständige ausländische Wohnbevölkerung nahm dagegen um 48'200 Personen oder 1,9 Prozent zu.

Schaffhausen mit stärkstem Bevölkerungswachstum

Beim allgemeinen Bevölkerungswachstum lag 2025 der Kanton Schaffhausen an der Spitze. Seine Bevölkerung nahm um 1,6 Prozent beziehungsweise 1420 Personen zu.

Auch beim Wachstum der Bevölkerung mit Schweizer Staatsangehörigkeit führte Schaffhausen mit einem Plus von 0,9 Prozent. Den stärksten Anstieg bei der Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit verzeichnete dagegen der Kanton Uri mit 4,3 Prozent.

Schweizer ziehen seltener um

Neben der internationalen Migration ging auch die Mobilität innerhalb der Schweiz zurück. 2025 wurden insgesamt 511'200 Binnenwanderungen zwischen Gemeinden registriert.

Auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner kamen damit 56 Binnenwanderungen. Zehn Jahre zuvor waren es noch 61 gewesen. Ausländische Staatsangehörige waren dabei deutlich mobiler als Schweizerinnen und Schweizer: Auf 1000 ausländische Einwohner entfielen 80 Bewegungen, bei der Schweizer Bevölkerung waren es 47.

Erstmals mehr Senioren als unter 20-Jährige

Gleichzeitig setzt sich die demografische Alterung der Schweiz fort. Die Zahl der Personen ab 65 Jahren stieg 2025 auf 1'810'600. Das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Damit gab es erstmals mehr Seniorinnen und Senioren als Menschen unter 20 Jahren. Diese Gruppe umfasste 2025 rund 1'804'500 Personen.

Auch zwischen den Kantonen gibt es Unterschiede: In 17 der 26 Kantone war der Anteil der Personen ab 65 Jahren gemessen am erwerbsfähigen Alter höher als jener der unter 20-Jährigen. In den übrigen neun Kantonen waren die Jüngeren stärker vertreten.

Die definitiven Bevölkerungszahlen des BFS zeigen damit zwei gegenläufige Entwicklungen: Die Schweiz wächst weiterhin, allerdings langsamer als in den beiden Vorjahren. Gleichzeitig schreitet die Alterung der Bevölkerung weiter voran.

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