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Hotellogiernächte: Zweite Schätzung für Juli 2026

Stabile Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr

Ein helles Hotel-Schlafzimmer mit einem Doppelbett und Fenstern.
Bild: 3534679 / Pixabay

Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht am 24. August 2026 die zweite Schätzung der Hotellogiernächte für Juli 2026. Die Zahlen zeigen eine stabile Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Die endgültigen Daten werden voraussichtlich Ende September publiziert.

Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr

Die zweite Schätzung basiert auf Meldungen von rund 4'000 Beherbergungsbetrieben. Das BFS weist darauf hin, dass es sich um provisorische Zahlen handelt. Die Nachfrage aus dem Inland blieb stark, die Anzahl der Logiernächte aus dem Ausland stabilisierte sich. Das BFS wird am 24. August 2026 eine Mitteilung mit den provisorischen Zahlen für Juli 2026 veröffentlichen. Diese werden voraussichtlich eine stabile Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr ausweisen, wobei die Logiernächte aus dem Inland weiterhin stark und jene aus dem Ausland stabilisiert sind. «Die provisorischen Zahlen für Juli 2026 zeigen eine stabile Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Logiernächte aus dem Inland weiterhin stark sind und jene aus dem Ausland sich stabilisiert haben.»

In den Städten war die Auslastung leicht höher als in den Bergregionen. Dies entspricht dem Muster der vergangenen Jahre. Eine genaue Aufschlüsselung nach Kantonen wird mit der Endauswertung publiziert. Weitere Informationen zur Schweizer Tourismusstatistik finden Sie auf unserer Themenseite.

Bedeutung für den Tourismus

Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftszweig der Schweiz. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) trug er im Jahr 2022 direkt 2,9 Prozent zur Bruttowertschöpfung der Schweiz bei. Die Hotellerie sichert viele Arbeitsplätze in peripheren Regionen. Die starke Nachfrage aus dem Inland, wie sie sich in den Logiernächtezahlen zeigt, deutet auf eine weiterhin hohe Reiselust der Schweizer Bevölkerung hin.

Die stabilen Juli-Zahlen werten Fachleute als positives Signal. Gleichzeitig steigen die Kosten für Energie und Personal. Der Preisdruck bleibe hoch, heisst es aus der Branche. Mehr zur wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus lesen Sie in unserem Dossier.

Ausblick

Die definitiven Juli-Zahlen veröffentlicht das BFS voraussichtlich Ende September. Saisonbereinigt rechnet das Amt mit einer stabilen Entwicklung. Für den Herbst sind die Prognosen verhalten optimistisch. Die Branche beurteilt den Verlauf der Sommersaison aufgrund der stabilen Zahlen insgesamt als erfreulich.

Die Branche hofft auf eine Fortsetzung des Trends. Entscheidend sind die Wechselkurse und die Konjunktur in den Herkunftsländern. Ein starker Franken könnte die Nachfrage aus dem Ausland dämpfen. Aktuelle Meldungen zur Konjunktur finden Sie in unserer Rubrik.

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