Mobilität13:50 UhrJournalPlus RedaktionLesezeit: 2 Min.0 Kommentare

Sommerreisewelle sorgt für zahlreiche Staus auf Schweizer Strassen

Ferienverkehr führt zu erheblichen Verzögerungen

Stau
Bild: Ri Butov / Pixabay

In der Sommerferienzeit, die auch den 23. August 2026 umfasst, ist auf den Hauptverkehrsachsen der Schweiz sowie auf internationalen Transitrouten erfahrungsgemäss mit einer ausgeprägten Reisewelle und zahlreichen Staus zu rechnen. Besonders betroffen sind die Nord-Süd-Verbindungen in Richtung Italien und die Zufahrten zu beliebten Ferienregionen.

Gotthard und San Bernardino stark belastet

Die klassischen Ferienrouten über den Gotthard und den San Bernardino verzeichnen erhebliche Verkehrsbehinderungen. Vor den Tunnelportalen stauen sich die Fahrzeuge zeitweise über mehrere Kilometer. Auch auf der A2 zwischen Basel und Luzern sowie auf der A13 im Bündnerland kommt es zu stockendem Verkehr. Reisende müssen mit Verzögerungen von mehreren Stunden rechnen.

Die erhöhte Verkehrsbelastung betrifft nicht nur die Transitachsen. Auch regionale Verbindungen zu Feriengebieten in den Alpen und im Tessin sind überlastet. Pendler und Ausflügler müssen ebenfalls mit längeren Fahrzeiten kalkulieren.

Empfehlungen zur Stauvermeidung

Verkehrsexperten raten Reisenden, auf Randzeiten auszuweichen. Frühe Morgenstunden oder späte Abendstunden bieten bessere Durchfahrtsbedingungen. Wer flexibel ist, sollte die Hauptreisezeiten an Wochenenden und Ferienanfang meiden. Auch die Nutzung alternativer Routen kann Zeitverluste reduzieren.

Die Verkehrsinformationsdienste empfehlen, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Mobile Apps und Radio-Verkehrsmeldungen liefern zeitnahe Updates. Bei längeren Staus sollten Reisende ausreichend Getränke und Proviant mitführen. Besonders Familien mit Kindern profitieren von guter Vorbereitung.

Internationale Routen ebenfalls betroffen

Nicht nur in der Schweiz, auch auf den Zufahrtsstrassen aus Deutschland, Österreich und Frankreich sowie auf den italienischen Autobahnen kommt es zu erheblichen Verzögerungen. Die Ferienzeiten fallen in mehreren europäischen Ländern zusammen, was die Verkehrssituation zusätzlich verschärft.

Die Schweizer Behörden weisen darauf hin, dass die Verkehrsbelastung voraussichtlich noch einige Tage anhalten wird. Erst nach dem Ende der Hauptreisewelle Ende August wird sich die Lage entspannen. Bis dahin müssen Autofahrer mit wiederholten Staus und längeren Reisezeiten rechnen.

Für Reisende, die auf das Auto angewiesen sind, bleibt Geduld das wichtigste Gebot. Wer die Möglichkeit hat, sollte auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Die Schweizer Bahnen bieten auch während der Ferienzeit ein dichtes Verbindungsnetz zu den wichtigsten Reisezielen an.

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